Lintorfer Geschichte  
     
  Die Verleihung des Rheinlandtalers an den ersten Vorsitzenden des "Vereins Lintorfer Heimatfreunde" Manfred Buer am 16.09.2003



Am Tage der Auszeichnung im Pfarrsaal, St. Johannes in Lintorf klang es mehrfach an: Der "Rheinlandtaler" wäre die "Rheinischste aller Auszeichnungen". Wie wahr! Schließlich sei er hier beliebter als das Bundesverdienstkreuz, welches doch schon inflationäre Züge trüge. Der "Rheinlandtaler" wird auf Empfehlung eines siebenköpfigen Gremiums des Landschaftverbandes Rheinland, nur einmal im Jahr an einige Person verliehen. Und das macht ihn so wertvoll!

Manfred Buer als jetzt Geehrter, befindet sich mit dieser Auszeichnung in allerbester Gesellschaft. Hanns-Dieter Hüsch, die "Bläck Fööss", Konrad Beikircher u.a. wurden z.B. schon mit dem "Rheinlandtaler" für ihre hohen Verdienste im Bereich der Heimat-, Denkmal- und Regionalpflege ausgezeichnet. In ihrer Laudatio skizzierte Ursula Schiefer, als Vertreterin des "Landschaftverbandes Rheinland", die Lebensgeschichte des Geehrten, und lies nicht nur dessen beruflichen Werdegang revue passieren, sondern sie gedachte auch seiner Karriere im "Verein Lintorfer Heimatfreunde e.V.". Beginnend mit dem Beitritt 1976, - seiner ersten Aufgabe als Schriftführer, bis hin zum Vorstandsmitglied mit dem Amt des ersten Vorsitzenden des Vereins im Jahre 1990. Das er seit dem mit viel Geschick und Umsicht führt. Denn der "Verein Lintorfer Heimatfreunde" hat heute mehr als 720 Mitglieder!

Ursula Schiefer betonte die gelungene Symbiose seines Fachwissens mit seinem historischem Interesse für heimatkundliche und kunsthistorische Geschichte und Begebenheiten. Welches besonders bei seinem Lieblingskind, unserer Heimatzeitung "Die Quecke" ihren prägenden Niederschlag findet. Als Nachfolger des Vereinsgründers Theo Volmert, übernahm er die Redaktion der Heimatzeitung, und als regelmäßiger Autor 1991 auch die Schriftleitung der "Quecke". Unter seiner Federführung nahm diese in den folgenden Jahren einen rasanten Aufschwung. Sowohl hinsichtlich Ihrer Qualität als auch in ihren Umfang, mit 260 Seiten in der letzten usgabe 2002.- Wer "Die Quecke" kennt, den wird nicht wundern, dass sie fast weltweites Interesse findet. Schließlich wird sie u.a. in auch in Österreich, England und sogar in Kanada gelesen.-

In seiner Dankesrede vermerkte Manfred Buer bescheiden, dass er sich bei dem vielen Lob regelrecht verkrochen habe. Er möchte aber die ehrenvolle Auszeichnung nicht nur für sich, sondern stellvertretend auch für seine Mannschaft im Vorstand, und für die vielen Autoren und Mitarbeiter entgegen nehmen, die ihn über viele Jahre stützten und unentgeltlich für "Die Quecke" und den Verein gearbeitet haben. Vor allem aber für seine liebe Frau Monika, die seine beste Mitarbeiterin, Kritikerin und Beraterin ist.

Zu den Festrednern und Gästen gehörten neben Familienangehörigen und Freunde auch zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik und des Kreises, sowie Mitglieder des Lintorfer Gemeindelebens wie Karl-Heinz Kipp, Hans Lumer und Pater Chris Aarts.


Die Tagespresse vermerkte zu dem hohen Ereignis treffend:
  • „Er macht Geschichte verständlich“
  • „Hohes Lob für das Team Buer – Buer“
  • „Die Quecke“ als Quell gelebter Geschichte

 
 


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Ewald Dietz

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