Fahrt in die Vulkaneifel

und zu den Altären des ehemaligen  Ratinger Minoritenklosters

in der Kirche  "Peter und Paul"

in Irlich bei Neuwied

 
       
 

 

 

Für den 25. April 2007 hatte sich die

Reiseleitung zwar wieder die Eifel auf

die Reisefahne geschrieben. Für den

Einstieg einen für uns Ratinger

aber einen anderen, sehr interessanten Zwischenstopp eingeplant. Es war die Kirche ,Peter und Paul'

in Irlich bei Neuwied.

       
 

 

Weit gehend unbekannt ist, dass sich

hier das Sakralinterieur des Ratinger Minoritenklosters befindet, welches

1803 der Säkularisation zum Opfer fiel.

Während z.B. die kostbaren

Monstranzen nach Homberg und

Tiefenbroich kamen, befinden sich

hier in Irlich: Die Kanzel,

Hauptaltar, und die beiden Seitenaltäre ,Mutter Gottes'

und ,Hl. Antonius v. Padua'

aus der ehemaligen

Ratinger Klosterkirche.

Kanzel
 

 

   
 

 

In der Pfarrchronik von

Peter und Paul in Irlich ist zu lesen:

"... die Altäre nicht eigens für

die(se) Kirche geschaffen wurden;

sie stammen aus der säkularisierten Klosterkirche zu Ratingen"

       
 

Dr. Gerhard Watzel, Mitglied unseres Vereines, führte uns zu ehemaligen

Vulkanen, in denen heuteTuff abgebaut

wird. An den Steilwänden war eindrucksvoll die Geschichte der ehemaligen Vulkantätigkeiten abzulesen.

Weiter ging nach Mendig zu einem

Einführungsvortrag zum Thema Vulkanismus in der Eifel.

       
 

 

 

Dr. Watzel, unser Fachberater in

Sachen Vukanonologie und dieVulkaninteressierten

unseres Heimatvereins.

       
 

 

Vor dem Abstieg in die Unterwelt

erfuhren die Heimatfreunde

viel über die Verwendungszwecke

des Basalts. Auch in der Kunst!

       
 

 

 

Dann hieß es abwärts, in die tief in der

Erde liegenden  Basaltlagerstätten

zu steigen .

Riesige Hohlräume entstanden hier

durch den Basaltabbau,

mit scheinbar gefährlich herab

hängenden gewaltigen Basaltblöcken.

Auch der Präses unseres

Vereins, Manfred Buer ließ sich

das Erlebnis nicht entgehen.

       
 

 

Vielfach wurden über die

Jahrhunderte die Höhlen genutzt.

Sei es als Bunker, oder auch als

Brauerei und Bierlager.

       
 

 

Man hätte auch mit dem Lift wieder

noch oben fahren können.

Aber da sind unsere Lintorfer etwas

eigen, und wollten den Aufstieg,

wenn schon unter Tage, bergmännisch.

Die meisten jedenfalls...

       
 

 

Hieran schloss eine kl. Stadtrundfahrt

durch die Mayen. Deren Geschichte

mit den Kelten und dem Basalt zu tun hat.

Aber auch mit der Sage der

Hl. Genofeva!

Unser Hauptziel aber war das

Schloss Bürresheim!

Es gilt als das schönste in der Eifel und darüber hinaus.

Es liegt nicht nur wunderbar eingebettet

in ein herrliche Landschaft...

       
 

 

...es ist auch das uralte Interieur, das sich

hier erhalten hat. Eine ungewöhnliche

Geschichte des Schlosses ist, dass

es über 500 Jahre fast durchgehend im Familienbesitz blieb.

Bis es 1938, nach einem tragischen Tod

der letzten hier residierenden Baronin

in staatlichen Besitz überging.

       
   
       
 

 

Wenn schon ein Eifelbesuch, dann sollte

man sich das

Schloss Bürresheim keinesfalls

entgehen lassen!

Sehr beeindruckend!

So wohl seine Geschichte, als

auch als Schloss!

       
 

Vor dem Schlosstor steht ein uralter

Bildstock. Zwar kann man das Bild

nur noch schemenhaft erkennen.

Aber es erzählt viel von tiefer Volksfrömmigkeit

und weltlicher Vergänglichkeit.

 

Es war nur noch ein kleiner Sprung

bis zum kl. Örtchen Thür.

 

       
 

 

Thür besteht nur aus wenigen Häusern.

Aber die kleine Gaststätte überraschte

uns zur Freude mit unglaublichen Kuchenstücken! (Anmeldung)

Und auf Thür konzentriert sich die

Genofeva-Verehrung. Deren Leidensgeschichte eindrucksvoll

im Altarbild der uralten Kirche

dargestellt wird.

       
 

 

Besonders im Mai lohnt  ein Weg

nach Thür.

Ein Blick über die blühenden Rapsfelder

wird die Eifel

noch lange in Erinnerung halten!

       
     
       
   
Redakteur: Ewald Dietz
E-Mail: ewald.dietz@lintorf-die-quecke.de
 
       
   
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