Unsere Fahrt zur ehemaligen NS-Kaderschmiede Vogelsang in der Eifel |
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Am 7. Mai 2008 ging es mit einer Busladung Reisebegeisterter in die Hocheifel. Ziel der Reise war hauptsäch- lich die ehemalige NS-Kaderschmiede "Vogelsang" bei Heimbach. |
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Möglich wurde unsere Reise durch die 2006 erfolgte Übernahme der Burganlage durch die Bundesrepublik, und die Öffnung der gesamten Anlage für die Öffentlichkeit. Ein Angebot, das sich unser Heimatverein nicht entgehen lassen wollte. |
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Die Burg Vogelsang war eine Forderung Adolf Hitlers als Schulungsort für den NSDAP - Führernachwuchs. Planung und Ausführung unterstanden dem Organisationsleiter der "Deutschen Arbeitsfront" Robert Ley.
NS-Kunst: Der Fackelträger. |
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1500 Arbeiter errichteten in zwei Jahren den ersten Bauabschnitt: u.a. die 210m breite ,Burg', so wie zehn Unterkunftgebäude für die Junker. Später entstanden noch vier "Hundertschafthäuser", Sportanlagen, Turn- und Schwimmhallen. |
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Von den Terassen der Burg aus bot sich ein wunderschöner Blick über die Urfttalsperre und Berge der Hocheifel. |
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Die Führung durch die Burganlage vermittelte uns interessante Einblicke in die NS-Philosophie zu dieser gewaltigen Anlage. |
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Die Burganlage.... |
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Eines der 10 Hundertschafthäuser
Die Freundschaftshalle |
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In den Besuchern des Lintorfer Heimatvereines, fand unser Fremdenführer hochinteressierte Zuhörer. |
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Im Vordergrund die Kanzel des Thingplatzes. Auf dem sich bei Veranstaltungen viele hundert Junker versammelten. Unterhalb sieht man einen Teil der Sportanlagen. |
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Wie man sieht, machte auch das Wetter mit. |
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Das Kameradschafthaus
mit allem ausgestattet was Junker damals so brauchten. |
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Nach 2,5 Stunden tiefer Eindrücke durch Rundgang und interessanter Informationen verließen wir den Vogelsang |
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Die Hangansicht der Burg ,Vogelsang' zur NS - Zeit. Den Namen hat die Burg von dem nahe- bei liegenden (leider zerstörten) kleinen Eifeldörfchen Vogelsang. Nicht zu sehen sind die unterhalb des Hanges liegenden großen Sport- und Schwimmanlagen. So wie die hinter der Burg liegenden gewaltigen Mannschafts- und Funktionsbauten, wie u.a.Kino, Gaststätte und das Eingangstor mit seinen Säulen.. |
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Wir fuhren hinunter nach Heimbach, wo uns im "Eifeler Hof" Deftiges nach Eifeler Art erwartete. Übrigens eine zu empfehlende Adresse. |
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Nach dem Essen stand das 1905 im Jugendstil errichtete Wasserkraftwerk Heimbach auf unserem Programm. Es wird noch heute vom Wasser der ,Urfttalsperre' in Gang gehalten. Es galt 1905 mit seiner Leistung von 1.500 kW als das modernste Kraftwerk der Welt, und war mit seiner ursprünglichen Ausstattung nicht weniger als 70 Jahre in Betrieb! |
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Und eben diese Ausstattung begeisterte auch die weniger an Technik interessierten Mitreisenden. Selbst die alten ,Francis-Tubinen' sind hier noch zu sehen. |
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Hier fanden wir alles, was man in einem alten Kraftwerk erwartet: Eine Marmor-Armaturenwand, offene Schalter und blitzendes Messing der Anzeigegeräte... |
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...und eine sehr charmante junge Dame, die mit ihrem Fachwissen so manches ,Mannbild' verblüffte und auch nicht eine Antwort schuldig blieb! |
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Nicht eine !!! |
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Ob oben im Maschinenraum, oder unten in den Katakomben, wo das Wasser zu hören und zu spüren ist, nährt die Erkenntnis, das ein Besuch des Kraftwerkes sehr zu empfehlen ist ! |
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Ein wahres Kleinod ist das vom Betreiber, der RWE zusammen getragenes Museum für elektrische Haushaltsgeräte aus der Nachkriegszeit! Führungen gibt es täglich (außer Mo.) um 14,00 Uhr. Der Eintritt ist frei . Gruppenführungen nach Voranmeldung unter Tel.: 02446 - 9504320. Fax: 9504304 |
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Nachzureichen ist, dass dieser Tag im herrlich gelegenen Cafe "Am Pegel" auf der Staumauer des Rursees in Schwammenauel, bei Kaffee, Waffeln und Kuchen, und im strahlenden Abend-Sonnenschein... |
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... einen krönenden und harmonischen Abschluss fand ! |
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Redakteur: Ewald Dietz |
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Verein Lintorfer Heimatfreunde |