Unsere Tagesfahrt nach Valkenburg in Holland

 
   
 

Am 19. August 2008 führte uns eine

Tagesfahrt in die holländische Provinz

Limburg.

In die liebenswerte Stadt Valkenburg.

Valkenburg gehört zwar nicht zu den

großen und markanten

Städten der Niederlande, aber es hat

einiges, was man eben nur hier findet.

   

 

Valkenburg ist eine sehr alte Stadt, deren

Alter in etwa der die Stadt überragende

Ruine der ehemaligen Valkenburg (1115)

entsprechen dürfte.

Mit einer aufregenden Geschichte.

Unsere Fremdenführer

J. Pelzer und T. Smeets von der

Valkenburger VVV

brachten uns sehr einfühlsam die

Besonderheiten, Sehenswürdigkeiten

und die Geschichte

der Stadt nahe.

 

 

 

 

 

Das Flüsschen Geul durchfließt die Stadt,

und treibt eine ganze Anzahl Mühlen an.

Aber auch sonst hat die Stadt

so manch charmanten Seite...

       
 

Man war bei Restaurierungsarbeiten auf

auf alte Wandwerbungen gestoßen.

Sie werden in absehbarer Zeit als touristische

Attraktion aufgearbeitet .

       
 

Nicht nur das, man entdeckt heute an

manchem Haus nun wieder neu erstellte Hauswerbung, als liebenswerten Reminiszenz

an eine ruhigere Zeit.

 

       
                                        

 

                                      Herr Smeets in Action...

 

 

       
 

                                             

 

Auch bei der Schilderung kleiner

geschichtlicher Begebenheiten,

fanden unsere Führer in uns

sehr interessierte Zuhörer.

 

 

       
                         Am Flüsschen Geul.
       
 

Valkenburg hat noch einige der

mittelalterlichen

Wehranlagen über die Zeit retten können.

Die heute mit viel Liebe restauriert und

gepflegt werden.

       
 
            Das ehemalige Stadttor "Berkelpoort"
 
       
 

                                                    

                                                    Das  Stadttor

                                        "Grendelpoort" grenzt

                  Valkenburgs Altstadt vom der  

lauten Straßenverkehr ab.

     

                                                    

 

 Der Aufgang zur Burgruine.

 

 

 

 

 

                                           Mitten in der Altstadt

steht das alte Rathaus der Stadt.

Heute ist es ein interessantes Museum.

       
   
       
  Wo ist denn nur wieder unser Reiseleiter.....
   
 
 

Nein, der Reiseleiter!

 

 

                                               Der "Dörrenplein"

       
   

 

 

 

 

 

  Der Aufgang zur Burgruine.
       
 

Endlich war Mittagszeit!

Nicht nur die Anzahl der Speiselokale machte

die Wahl schwer, sondern auch die Vielzahl

der Speisen. Nicht zuletzt auch die

Speisekarten selbst, welche ausschließlich

in Holländisch ausgeführt waren, bewirkten

häufig steile Stirnfalten.

Hinzu kam, dass die Küchenchefs

mit dem Nachschub so ihre Probleme

hatten und uns in Zeitnot brachten.

       
 

Aber dann stand unser Besuch in Valkenburgs

Mergelhöhlen an. Wir besuchten die "Fluweelengrot".

Ein Riesenerlebnis!

Ihr Name rührt von einem ehemaligen

Besitzer, welcher über die

Jahrhunderte in "Fluweelen" mutierte.

Immerhin wissen wir nun, wo der Begriff

"ausgemergelt" seinen Ursprung hat !!!

       
 

Sehr interessant waren die über die Jahrhunderte

entstandenen "Wandmalereien", die genau genommen keine waren: Sondern mit Holzkohle

geschwärzte Wände, in die sehr

beeindruckenden Bilder geritzt und

gekerbt wurden.

Der weiche Mergel machte es möchlich !

       
 

  Auch plastische Höhlenungeheuer

  aus dem vollen Mergel heraus gehauen,

  lauerten uns auf...

 

 

            Aber auch gruselige Höhlengeister...

       
 

 Großflächige Bilder, die z.T. die Geschichte   

Valkenburgs widerspiegelte, beindruckten sehr.

 

 

                            Auch Erinnerungstafeln aus den

                            letzten Kriegswochen, in denen

                                 die Höhlen der Bevölkerung

                                               als Bunker dienten.

       
 

Links eine Erinnerungstafel an die

mutigen katholischen Priester,

die sich im September 1779 weigerten,

den gegen ihren Glauben gerichteten Eid

abzulegen.

       
 

 Beindruckend war eine Kapelle tief im Berg,

 welche ebenfalls aus dem massiven

 Mergelstein heraus gearbeitet wurde.

 

 

                                    Rechts eine jahrhunderte-

   alte Taufkapelle.

Beide Einrichtungen werden

noch heute so ab und an benutzt.

       
 

Nach dem uns unser Höhlenführer sehr

anschaulich vorgeführt hatte, was totale Stille

und totale Dunkelheit ist, mit entsprechenden

Gruselgeschichten aus dem Leben versteht sich,

waren wir doch froh,

wieder ans Tageslicht zu kommen...

       
 

... und genossen die Helle des Tages in der

über der "Fluwelengrot" liegenden Ruine

der ehemaligen Valkenburg.

Mit einem imposanten Blick über

die Stadt und die Berge der Umgebung.

       
 

Nach Stunden des Erlebnisses Valkenburg,

war ein ruhiger Ausklang mehr als verdient.

Die Gastronomie der Stadt bot hier für jeden

etwas. Auch hatte man endlich einmal Zeit zu

einem Gespräch. D.h. nicht nur...

       
 

Natürlich war unsere Fahrt als

Kulturveranstaltung gedacht. Aber gewiefte

Heimatfreunde (innen) wußten auch hier

das Kulturelle mit dem Angenehmen

zu verbinden.

       
 

Als Ausklang unserer Tagesfahrt hatte sich

die Reiseleitung wieder eine kleine Überraschung

ausgedacht.

Da es ja Richtung Aachen ging, bot ein Besuch

des Vaalser Berges mit seiner unglaublichen

Höhe von 321 Metern an.

Hollands höchsten Berg!

Der Vaalser Berg ist aus mehreren Gründen

eine touristische Attraktion.

Einmal ist es sein 60 Meter hoher

Aussichtsturm. Der seine Besucher mit einen unglaublichen  Rundblick überrascht.

       
 

Aber da ist auch diese Säule, an der sich

 die Niederlande, Belgien und Deutschland

auf einem Punkt zusammen finden, das

berühmten "Dreiländereck". Oder der

"Drielandenpunt" wie der Holländer sagt.

Hier kann man mit drei großen Schritten

diese drei Länder durcheilen.

Nicht nur für Kinden ein Riesenspaß!

       
 

Unsere Reiseleitung lud die mitgereisten Heimatfreunde zu eine Fahrt auf den Aussichtsturm.

Ein beeindruckender Fernblick bis weit über die

Eifel und das limburgische Umland.

Aber auch auf das Gelände mit seinen

Touristenattraktionen mit dem dazu

gehörenden Irrgarten (3,50 €)

Nein, volkstümlich waren die Preise

hier oben nicht!

       
   
       
 

Ja, meine lieben Webside - Bwsucher.

Das war unsere Reisegruppe an Hollands höchstem Punkt!

Endlich einmal mit Reiseleitung.

Das Besondere an unserer Reisegruppe ist,

dass sie sich mehrheitlich aus Immerwiedermitfahrer rekrutiert !

Die nicht selten eine Fahrt schon buchen, ohne

zu wissen wo diese denn eigentlich hingeht.

 

Ein Vertrauen, für das die Reiseleitung

nur herzlich "Danke" sagen kann.

Aber auch für die Harmonie in der

Gruppe über all die Jahre,

in der wir diese nun schon leiten.

  Renate und Ewald Dietz

 

 

 

 
   
Redakteur: Ewald Dietz
 
     
       
   
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E-Mail: ewald.dietz@lintorf-die-quecke.de
 
     
 
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