Wanderung durch das Muttental bei Witten an der Ruhr |
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Am 17. August 2005 führte uns eine Tages- fahrt in die nähere Umgebung, ins Muttental bei der Stadt Witten an der Ruhr. Wir hatten wieder einmal ein Superreise- wetter, was sich natürlich auf die gute Laune der Beteiligten niederschlug.
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Das Muttertal ist uraltes Kohleabbaugbiet. Hier entstanden die ersten Kohleschächte der Ruhrgebietes. Hier soll schon 1510 schon Kohle im Tagebau abgebaut worden sein. Es war der Anfang einer 300jährigen Industriegeschichte. Am Informationszentrum steht noch der alte Doppelringofen, in dem jährlich 11 Mill. Ziegelgebrannt wurden. (Links) |
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Der Wanderweg durchs Muttental führt nicht nur an steilen, von Kohleflözen durchzogene Steilwände vorbei, sondern auch an den Resten der mittelalterlichen Burg Hardenstein. |
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Unser Muttentalführer Dr. Gerhard Watzel zeigte uns nicht nur die Besonderheiten des Muttentales, sondern auch die der verschiedenen Stollen, Erbstollen und Abbaumethoden. |
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Unser Reiseleiter Ewald Dietz, der mit seiner Frau Renate wieder für die Organisation zuständig war. . |
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Unser gemeinsames Mittagessen nahmen wir im historischen Gasthaus "Zur alten Tür" an der alten Kohlestraße ein. Vor der willkommenen Pause stand allerdings ein beachtlicher Aufstieg. |
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Auch ein rekonstruierter Göpel stand am Rundweg . Eine mechanische Winde, mit der die Kohle ans Tageslicht befördert wurde. |
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Infotafeln am Wege ergänzten die Ausführungen Dr. Watzels. Häufig sah man starke Schwarzfärbungen der Wege, durch Kohlevorkommen, die noch heute bis an die Oberfläche reichen. |
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Die Natur hat sich an vielen Stellen das Muttental wieder zurück erobert. |
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Was konnte es Schöneres als Abschluss geben, als eine herrliche Kaffe- und Kuchenrunde im romantischen Zechenhaus "Herberholz" im Muttental! |
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Gelungener Abschluss des Tages war der Besuch des Museums in der " Zeche Nachtigall" mit seinem sehr beeindruckenden Förderhaus |
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Sehr interessant war auch der kleine Hafen, als beeinduckendes Stück Kohleschifffahrt - Geschichte auf der Ruhr |
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Tobias versuchte sich an dieser alten Grubenlok. Leider ohne Erfolg!
Natürlich war man am Ende dieses ereignisreichen Tages redlich müde. Aber auch begeistert über die Erfahrungen die dieser Tag vermittelte. |
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Ein toller und überaus informantiver Tag. Da waren sich alle einig!
Und an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankschön an Dr. Gerhard Watzel für die Führung durch das Muttental. |
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Redakteur: Ewald Dietz E-Mail: ewald.dietz@lintorf-die-quecke.de |
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